Historischer Verein für die Grafschaft Ravensberg e.V.

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24. Sonderveröffentlichung
Die Grafschaft Ravensberg in Mittelalter und Reformationszeit
Beiträge des ersten Ravensberger Kolloquiums

Bild der Buch Vorderseite
Preis: 29,00 €
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Herausgegeben von Ulrich Andermann und Michael Zozmann
24. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e. V.
2021, 292 Seiten, 14 Abbildungen, geb. 29,00 Euro
ISBN 978-3-7395-1324-9
Verlag für Regionalgeschichte UG, Gütersloh
Auslieferung Verlag Aschendorff GmbH & Co KG, Münster

Dieses Buch vereint die Studien des ersten Ravensberger Kolloquiums, einer neuen wissenschaftlichen Tagungsreihe des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e. V.
Ihr Thema ist die ravensbergische Landesgeschichte, die möglichst in vergleichender Perspektive sowohl chronologisch als auch systematisch untersucht werden soll.

Der vorliegende erste Band umfasst die Epoche des Mittelalters und der Reformationszeit. Er widmet sich der Entstehung und einzelnen Facetten von Herrschaft, wobei die ländliche Grundherrschaft, lokale Pfandherrschaften und die Gerichtsverfassung betrachtet werden. Die damit vielfach verflochtene landesherrliche Verwaltung wird in Bezug auf ihre Amtsträger und die Ravensberger Ritterschaft hinsichtlich der entstehenden landständischen Verfassung untersucht. Dass die Grafschaft seit dem Jahr 1521 im Territorienkomplex der Vereinigten Herzogtümer Kleve-Jülich-Berg den Status eines Nebenlandes oder einer Exklave besaß, wird bezüglich der herzoglichen Herrschaftspraxis ebenso thematisiert wie die Frage nach den Auswirkungen der Religionspolitik auf den Gemeindealltag. Die dabei berührte Reformationszeit wie auch die geistesgeschichtliche Epoche des Humanismus rücken in den Mittelpunkt der abschließenden Studie zu Schülern und Gelehrten und damit zur Bildungswirklichkeit in der Grafschaft Ravensberg.

Inhalt

Vorwort
S. 7 - 8

Frank Huismann Faktoren der Herrschaftsbildung. Lippe und Ravensberg im Vergleich bis 1346
S. 9 - 30

Roland Linde
Eigenbehörigkeit und Meierrecht. Grundherrschaft in Ravensberg im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit
S. 31 - 48

Jürgen Jablinksi
Pfandherrschaften in der Grafschaft Ravensberg. Lokalherrschaft neu gedacht
S. 49 - 74

Ulrich Andermann
Frei-, Feme-, Go- und Amtsgerichte.
Die Gerichtsverfassung in Ravensberg bis 1556/58
S. 75 - 122

Wolfgang Schindler
Herkunft und Karriereverläufe der landesherrlichen Amtsträger der Grafschaft Ravensberg im 15. und 16. Jahrhundert
S. 123 - 174

Elizabeth Harding
Landtag und Archiv. Wissensordnungen und legitimierende Kontinuitätsfiktionen bei der Ravensberger Ritterschaft
S. 175 - 190

Stefan Gorißen
Die Grafschaft als Exklave. Herrschaftspraxis in Ravensberg unter den Herzögen von Jülich-Kleve-Berg
S. 191 - 212

Antje Flüchter
Die via media in Ravensberg zwischen obrigkeitlicher Norm und Gemeindealltag
S. 213 - 231

Christian Helbich
Schüler und Gelehrte. Bildungsansprüche und Bildungswirklichkeit in Bielefeld und Herford im Spätmittelalter und in der Reformationszeit
S. 232 - 271

Abkürzungen
S. 272 - 274

Personenregister
S. 275 - 282

Ortsregister
S. 283 - 288

Autorinnen und Autoren
S. 289 - 291



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