13. Sonderveröffentlichung

Die Glocken von Bielefeld. Stimme der Kirche, Kulturgut und Kunstwerk, Abbildung Titel

Harald Propach: Die Glocken von Bielefeld. Stimme der Kirche, Kulturgut und Kunstwerk (13. Sonderveröffentli-
chung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg)

1. Auflage 2008, 320 Seiten, Illustrationen
Gütersloh: Verlag für Regionalgeschichte, ISBN: 978-3-89534-703-0, Preis: 19,00 EUR
(Im Buchhandel erhältlich)

Beschreibung
Glocken hören wir fast täglich, aber wir sehen sie nur selten. In Bielefeld erklingen heute weit über 200 Glocken in vielstimmigem Geläut oder allein als Ruf zu Gottesdienst und Andacht, zu Freude oder Trauer. Neben der allgemeinen Geschichte Bielefelder Glocken – dazu gehört auch ihre Zerstörung in den Weltkriegen – geht das reich bebilderte Buch nicht nur auf deren Inschriften ein, sondern auch auf die Glockenmusik, auf Küster, Glöckner, Türme und Turmuhren. Inventare erfassen alle derzeitigen und historischen Glocken. Ein Register nennt die Namen von Stiftern und Pfarrern, die auf 359 alten und neuen Glocken in Erz gegossen sind.

Inhalt
Vorwort (S. 7–10)

1. Einführung (S. 11–23)
1.1 Zur allgemeinen Geschichte der Glocke
1.2 Vom alten „bilvelde“ zur modernen Großstadt

2. Aus der Geschichte Bielefelder Glocken (S. 24–46)
2.1 Von den Anfängen bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts
2.2 Von 1850 bis zur Gegenwart
2.2.1 Die Zeit der Industrialisierung
2.2.2 Glockenvernichtungen
2.2.3 Wiederaufbau der Geläute nach 1918
2.2.4 Wiederaufbau und Expansion nach 1945

3. Inschriften und Schmuck der Glocken (S. 47–56)
3.1 Zum Inhalt von Glockeninschriften
3.2 Die Bielefelder Glockeninschriften

4. Der Klang der Glocken (S. 57–68)
4.1 Alte Legenden zum Glockenklang
4.2 Über den alten Brauch des Wetterläutens
4.3 Das „weltliche“ Läuten der Kirchenglocken
4.4 Glockenmusik: die Disposition der Bielefelder Geläute

5. Ordnung und Praxis des Läutens (S. 69–77)
5.1 Zur kirchlichen Ordnung des Läutens
5.2 Die Aufgaben der Kirchenglocken im Bielefelder Stadtrecht von 1685

6. Küster und Glöckner (S. 78–82)

7. Glockentürme und Turmuhren (S. 83–99)
7.1 Türme, Dachreiter, Glockenträger
7.2 Turmuhren zeigen die Vergänglichkeit der Zeit

8. Die Gießer der Bielefelder Glocken (S. 100–110)

9. Zwei Glockengießer in Bielefeld (S. 111–115)

10. Zum Schluss (S. 116)

11. Verzeichnis und Plan der Bielefelder Kirchen und Kapellen (S. 117–119)

12. Inventar der Bielefelder Glocken (S. 120–235)
12.1 Kurzübersicht zu allen Glocken
12.2 Die Glocken in ausführlicher Beschreibung

13. Die Bielefelder Geläute mit drei und mehr Glocken (S. 236–242)

14. Glockenvernichtung in den Weltkriegen 1917 und 1942 (S. 243–244)

Glossar zu Begriffen der Glockenkunde (S. 245–248)
Anmerkungen (S. 249–254)
Quellen und Literaturverzeichnis (S. 255)
Abkürzungen (S. 255–258)
Personenregister (S. 259–260)

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