
Andreas Kamm: Sparrenburg. Burg – Festung – Wahrzeichen. Hrsg. und bearb. von Roland Siekmann (12. Sonderveröffentlichung des Historischen Vereins für die Grafschaft Ravensberg e. V.)
1. Auflage 2007, 144 Seiten, 144 Seiten, 115 meist farb. Fotos, Karten und historische Abbildungen
Bielefeld: Regionalverlag Thomas P. Kiper (tpk), ISBN 978-3-936359-27-5
(Vergriffen)
Beschreibung
Die Sparrenburg ist mehr als das Wahrzeichen Bielefelds: sie ist eine der mächtigsten historischen Festungsanlagen Westfalens. Wo Ausflügler heute Atmosphäre, Aussicht und Kulinarisches genießen, fand seit dem Mittelalter wechselvolle Geschichte statt. Wohl um 1200 ließen die Ravensberger Grafen eine erste steinerne Burg auf dem Sparrenberg errichten, im 16. Jahrhundert wurde sie zur Festung ausgebaut. Seit dem 18. Jahrhundert verfiel die Anlage und wurde als „Gefangenen-Anstalt“ genutzt – bevor sie im 19. Jahrhundert als romantisch-historische Kulisse wiederentdeckt und bis heute weitgehend restauriert wurde. Andreas Kamm beleuchtet die Geschichte der Burg durch die Jahrhunderte; vor allem baugeschichtliche Details und die Vielzahl seltener historischer Abbildungen und Pläne machen dieses Buch zu einer Fundgrube sowohl für interessierte Tagesbesucher als auch für fachkundige Kenner der Materie.
Inhalt
Kapitel 1: Die mittelalterliche Burg (13.–15. Jahrhundert) (S. 7)
Sparrenburg und Löwenburg (S. 9)
Der Name „Sparrenburg“ (S. 11)
Die Grafen von Ravensberg im westfälischen Herrschaftsgeflecht (S. 12)
Vorburg und Hauptburg, Schildmauer und Ringmauer (S. 15)
Der Bergfried (S. 18)
Der herrschaftliche Wohnbau (S. 21)
Das ältere Torhaus (S. 22)
Der Burgbrunnen (S. 24)
Ravensberg geht an Jülich-Berg (S. 25)
Der neue Geschützturm (S. 26)
Burgpersonal, Burgländereien und Herrschaft im Spätmittelalter (S. 29)
Kapitel 2: Der Ausbau zur Festung (16.–17. Jahrhundert) (S. 33)
Die rondellierte Befestigung (S. 36)
Südöstliches Gangsystem (S. 42)
Schusterrondell (S. 45)
Marienrondell (S. 49)
Nordwestliches Gangsystem (S. 53)
Kiekstattrondell (S. 55)
Windmühlenrondell und Südwestkurtine (S. 58)
Scherpentiner (S. 59)
Horchgang (S. 63)
Festungstorhaus und Vorwerk (S. 65)
Der jülich-klevische Erbfolgestreit und die holländischen Schanzen (S. 70)
Besatzungen und Belagerungen im 30-jährigen Krieg (S. 72)
„Specification der Gemächer so auf dem Sparrenberge sind“ (S. 77)
Kapitel 3: Verfall und Restaurierung (18.–21. Jahrhundert) (S. 83)
Der Siebenjährige Krieg (S. 84)
Die Festung wird Steinbruch (S. 86)
Bauten und Karten des 18. und 19. Jahrhunderts (S. 87)
Sparrenburg als Gefängnis (S. 96)
Das Bürgertum entdeckt den Sparrenberg (S. 99)
Herzbruchsche Planaufnahme und Arbeiten der Jahre 1905/06 (S. 110)
Die Sparrenburg im 20. Jahrhundert (S. 115)
Die Sparrenburg im 21. Jahrhundert (S. 124)
Anhang (S. 134)
Danksagung
Bemerkungen
Abkürzungen
Anmerkungen
Archivalien
Quellen
Literatur
Drosten und Statthalter
Zeittafel
Abbildungsnachweis
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